Autor: Stephanie Wössner

ThingLink ist sowohl im Web als auch über eine Tablet-App nutzbar und ermöglicht es dem Nutzer, Fotos mit interaktiven Tags zu versehen. Im Edu-Bereich können kostenlos Klassen angelegt werden, sodass nur der Lehrer sich registrieren muss. Mit Hilfe von ThingLink können diverse Informationen von Webseiten, GoogleMaps ebenso einfach auf dem Bild verlinkt werden wie Videos oder Audioaufnahmen. Da Videos und Audiodateien nicht direkt eingebettet werden können, muss man hierfür einen Dienst wie YouTube (Videos) oder VoiceBo (Audio) in Anspruch nehmen. Die Handhabung der Tablet-App ist zugegebermaßen aufgrund dieser Tatsache nicht ganz so praktisch. Ein kreatives Sprachprojekt wäre zum Beispiel eine virtuelle…

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Prinzipiell ist es natürlich so, dass der Einsatz von digitalen Medien auch erfordert, den Unterricht ganz anders zu gestalten als bisher. Da jedoch momentan bei weitem noch nicht genügend Materialien vorhanden sind, um diese Umgestaltung auch klassen- und fachübergreifend durchzuführen bei einem vollen Deputat, ist es meines Erachtens nach vertretbar, sich den Gegebenheiten anzupassen und z.B. traditionelle Übungsmethoden mit dem Einsatz mobiler Endgeräte zu kombinieren, um den erwünschten Mehrwert zu erzielen ohne sich Kritik von Elternseite auszusetzen, da leicht der Eindruck entstehen könnte, es sei nicht genügend geübt worden. Eine Möglichkeit, herkömmliche Grammatikübungen aus dem Lehrbuch und dem dazugehörigen Arbeitsheft mit dem…

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Am 27. Februar 2015 wurde das Austauschprojekt des Parisaustauschs 2014, „Paris / Den Schwarzwald Sinn-voll erleben“ auf der Bildungsmesse Didacta in Hannover mit dem d-elina School Award 2015 ausgezeichnet. Der d-elina wird von der BITKOM verliehen und ist der einzige Innovationspreis im deutschsprachigen Raum, der sich direkt an den Nachwuchs wendet. In der Kategorie “School” sollen unter dem Motto „Innovation durch Lernen mit neuen Medien“ erfolgreiche und erfolgversprechende innovative Konzepte und Prototypen / Produkte technologiegestützter bzw. technologie-integrierender Lernszenarien prämiert werden. Stellvertretend für meine Kollegen Ursula Blessing aus Sulz und Claire Bokobza sowie Lahcène Lahmiani aus Paris nahm ich den Preis entgegen. Im Endeffekt wurde das Projekt des Albeck Gymnasiums dank…

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Am Freitag, den 21. November 2014 fand in Brüssel im Rahmen der Bildungsmesse “Media & Learning” die Preisverleihung der diesjährigen MEDEA Awards statt. Das virtuelle Austauschprojekt “Un autre monde / Eine andere Welt” vom Albeck Gymnasium und dem Collège Frédéric Hartmann aus Munster im Elsass war dafür wie vor Kurzem berichtet mit 7 weiteren Bewerbern nominiert. Insgesamt hatten sich 237 Projekte aus 29 Ländern beworben. Stellvertretend für die beiden Schulen war ich in Brüssel und brachte den begehrten europäischen Medienbildungs-Preis MEDEA mit nach Hause. Damit ging der Preis zum ersten Mal seit seinem 7-jährigen Bestehen an ein Gemeinschaftsprojekt, an dem eine…

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Auch der zweite Durchgang des virtuellen Austauschprojekts „Un autre monde / Eine andere Welt“ hat den Juroren des Deutsch-Französischen Jugendwerks gefallen und sie zeichneten uns erneut mit dem TeleTandem-Förderpreis aus. Mit dem TeleTandem-Förderpreis werden jedes Jahr deutsch-französische Austauschbegegnungen ausgezeichnet, die mit Hilfe von Medieneinsatz kooperative Projektarbeit und das Sprachenlernen fördern und im Rahmen derer gemeinsam ein Endprodukt erarbeitet wird. Wer sich die Arbeitsergebnisse selbst anschauen möchte, darf sich gerne auf der Webseite des Projekts umsehen. Hier geht’s zur offiziellen Gewinnerbekanntgabe auf der Webseite des DFJW.

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Im ersten Dossier in Klasse 10 geht es um die Themen Liebe und Freundschaft. Nachdem wir bereits Mindmaps angefertigt hatten, um den Wortschatz vorzuentlasten, ging es darum, den Begriff „Freundschaft“ zu definieren. Hierzu bat ich meine Schüler, kleine Zeichnungen und Comics anzufertigen, die definieren sollten, was ein Freund fürs Leben ist. Interessant hierbei war die große Diskrepanz zwischen den Definitionen von Jungs und Mädchen. Wo es bei Mädchen eher um den emotionalen Aspekt ging, ging es für Jungs eher um Fußball und Videospiele. Die Zeichnungen waren wie bereits beim Methodentraining zur Personenbeschreibung in Klasse 9 beschrieben mit kräftigen Farben und kontrastreich…

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In der 9. Klasse geht es im Französischunterricht in der ersten Lektion u.a. um die Beschreibung einer Person. Dies gehört zu den wichtigen Methoden, die man auch später beherrschen muss, z.B. um Hauptfiguren aus Filmen oder Personen auf Bildern zu beschreiben. Um das Methodentraining etwas interessanter zu gestalten und den Schüler die Möglichkeit zu geben, sich mündlich zu äußern, haben die Schüler zuerst selbst Figuren gezeichnet, die sie dann in Vorbereitung auf das mündliche Endprodukt schriftlich beschrieben. Beim Zeichnen bat ich sie, alle Linien mit Schwarz nachzuziehen, kräftige Farben zu wählen und ein weißes, nicht liniertes oder kariertes Blatt Papier…

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Die erste App, die ich mit meinen Schülern aus den Klassen 8 bis 10 eingesetzt habe, ist die Mindmap-App SimpleMind Pro. Es handelt sich dabei um eine Android-App, die Pendants für das iPad und auch Desktop-Computer hat. Die Apps sind in der Basisversion gratis, für die Desktopversion gibt es eine kostenlose Testversion. Mindmaps werden häufig verwendet, um Ideen zu sammeln und Wortschatz zu strukturieren. Dies hilft später bei der intensiveren Beschäftigung mit einem Thema, da der notwendige Wortschatz keine Hürde darstellt. Die Anwendung der App ist denkbar einfach: man erstellt mit einem Handgriff eine neue MindMap und gibt einen Oberbegriff…

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Da ich gerne so interaktiv wie möglich mit meinen Schülern und den Tablets arbeiten möchte, habe ich nach einem passenden Umfrage- und Quiztool gesucht und bin mit Kahoot! auch sehr schnell fündig geworden. Hier gibt es nicht nur eine Menge bereits erstellter Quizzes, die man über den Computer starten und von den Schülern machen lassen kann, sondern man kann auch mit wenigen Handgriffen selbst ein multimediales Quiz erstellen. Um die Reaktion meiner Schüler zu testen, habe ich eine einfache Umfrage zu ihrer Nutzung von mobilen Endgeräten und deren Verfügbarkeit erstellt, die dann versuchsweise im Unterricht mehrfach abgespielt wurde, damit jeder…

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Die meisten der im Folgenden aufgelisteten Apps sind kostenlos. Bei einigen der Apps habe ich mich für die zahlungspflichtige Version entschieden, weil so ein paar interessante Zusatzfunktionen (z.B. Verbindung zur Dropbox, …) zur Verfügung stehen. Wenn sich Schüler die Apps auf ihren privaten Geräten installieren möchten (natürlich nur mit Zustimmung der Eltern) können sie jedoch alle Basisfunktionen über die kostenfreie Version erhalten. Bei den Apps, bei denen man sich anmelden muss kann ich auch zeitweise das Passwort ändern, sodass die Schüler auf den gemeinsamen Account Zugriff haben – was mir wiederum erlaubt, auf die Ergebnisse aller Schüler über den PC zuzugreifen.…

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