Autor: Stephanie Wössner

Da ich mich beruflich immer häufiger mit dem Problem „Cybermobbing“ konfrontiert sehe, mir jedoch auch immer mehr klar wird, wie hilflos wir als LehrerInnen diesem Problem gegenüberstehen, war es mir wichtig, mich mit diesem Problem der modernen Welt einmal  eingehender zu beschäftigen. Dank des Projekts „Virtuelle PH“ konnte ich dies abseits vom täglichen Stress mit Hilfe einer eLecture tun. Manch Elternteil stellt das Internet und seine Nutzung in der Schule – nicht selten aufgrund von Cybermobbingfällen – als ein Werkzeug des Teufels dar und wünscht sich, dass man bei den altbewährten Unterrichtsmethoden bleibt, da die SchülerInnen „auch so schon genug Zeit im Internet verbringen“. Dabei übersehen…

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Bei der ersten Online-Fortbildung, für die ich mich bein Projekt Virtuelle PH angemeldet hatte, ging es um Neurodidaktik. Ich konnte mir unter diesem Begriff nur grob etwas vorstellen, war jedoch – zurecht – davon überzeugt, dass ich nach der eLecture sicherlich eine bessere Vorstellung davon haben würde. Es ging im Allgemeinen darum, wie man SchülerInnen dazu bringt, die Unterrichtsinhalte so zu verarbeiten, dass es zu einem Lernzuwachs kommt. Da der traditionelle Unterricht alles anderes als gehirnfreundlich sei, müsse man Wege finden, um neue Informationen so in die Gehirnstruktur einzubinden und mit schon vorhandenem Wissen zu vernetzen, dass es sich im Endeffekt um neu angeeignetes Wissen handelt. Möglichkeiten,…

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Dank einer Einladung von Cornelsen konnte ich an einem Webinar zum interaktiven Lernen mit dem Oxford Advanced Learner’s Dictionary teilnehmen. Auch wenn es beim ersten Termin zu einem Problem mit dem Link des Webinar-Raums kam, bemühte sich Cornelsen sofort um einen Ersatztermin am folgenden Tag. Leider wurde das Webinar so von zwei Stunden auf eine Stunde verkürzt (dafür jedoch an zwei Terminen angeboten), dennoch war es nicht weniger informativ. Es ging bei dem Webinar um die Verwendung der der 8. Ausgabe des OALD beiliegenden CD-Rom. Sie enthält neben dem Inhalt des Wörterbuchs einen nach Themenbereichen geordneten Wortschatz, den man um eigene Themenbereiche erweitern kann, sowie den iWriter, welchen…

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Nachdem ich gestern, wie jedes Wochenende, mit einem Stapel an Papieren (Mitteilungen ans Kollegium, handschriftliche Notizen bezüglich einzelner SchülerInnen, Kopien für den Austausch, GFS Handouts und vereinzelter Zettelchen, die mich an all die Dinge erinnern sollten, die noch zu erledigen sind) kämpfte, kam ich zu dem Schluss, dass es so nicht weitergehen kann. Allerdings ist es auch keine Alternative, alles wegzuwerfen, was ich gelesen habe. Des Weiteren habe ich es mir zwar inzwischen angewöhnt, Termine gleich in meinen Kalender im Handy einzutragen und sie dann zu Hause per W-Lan auf meinen PC zu übertragen, jedoch stehen auf den meisten Einladungen auch noch Tagesordnungspunkte usw.,…

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Da momentan in meinen siebten und achten Klassen in Englisch die erste Projektphase ansteht und ich mich trotz einiger „Diskussionen“ bezüglich meiner Internetnutzung im Unterricht nicht davon abhalten lassen möchte, meine Arbeit so zu erledigen, dass ich den Eindruck habe, meinem Lehrauftrag nachzukommen, habe ich beschlossen, meine SchülerInnen mit der Verwendung von interaktiven und kollaborativen Webtools im Unterricht experimentieren zu lassen. Zuerst habe ich mir Glogster angeschaut, was ich im Prinzip auch ein tolles Werkzeug finde. Problem war jedoch die Tatsache, dass die kostenfreie Version begrenzte Einsatzmöglichkeit hat und die kostenpflichtige Version für mich keine Alternative ist. Bei meiner Suche nach Alternativen stieß…

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Vor ca. zwei Wochen beschloss ich aus mehreren Gründen, mein Netbook durch ein Tablet zu ersetzen. Der erste Grund war, dass ich in der Schule keinen Zugang zu einem W-Lan-Netzwerk habe und somit entweder offline arbeiten oder aber mein HTC Sensation als W-Lan-Router verwenden musste. Letzteres stellt an sich kein Problem dar, wäre da nicht die Tatsache, dass Handyakkus leider nicht besonders leistungsstark sind. Ich hatte entweder die Wahl, den Handyakku innerhalb von maximal zwei Stunden leerzusaugen, oder aber das Handy durch USB am Computer aufzuladen, was widerum die Akkulaufzeit stark begrenzte, sofern ich nicht gewillt war, neben Laptop und Unterrichtsmaterialien auch noch ein Ladegerät mitzunehmen und meinen…

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Da ich dieses Jahr  erstmalig und (fürs Erste) allein die Organisation des Austauschs mit einem Collège in Paris übernommen habe, habe ich beschlossen, diesen Freiraum zu nutzen, um noch weiter vom gewöhnlichen Prozedere bei Austauschen abzuweichen als dies schon im letzten Jahr möglich war. Beim letztjährigen Austausch habe ich erfolgreich vorgeschlagen, das traditionelle Austauschtagebuch durch ein Weblog zu ersetzen, welches die SchülerInnen aus beiden Ländern gemeinsam mit Inhalten speisten. So hatten die Austauschpartner in beiden Ländern vor Ort den Auftrag, einen Teil des Programms zu dokumentieren (10 Sätze auf Deutsch, 10 Sätze auf Französisch) und mit Fotos zu illustrieren. Die Weblogs wurden per Email veröffentlicht…

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In der letzten Woche bin ich – wieder einmal dank Twitter – auf die kostenlose Webseite von www.edmodo.com gestoßen. Da ich ja bekanntlich von Moodle aus verschiedenen Gründen nicht wirklich überzeugt bin, bzw. denke, dass es gute Alternativen gibt, meldete ich mich sogleich für die beiden wöchentlich stattfindenen Online-Seminare an um zu sehen, ob Edmodo eine Plattform ist, die ich in Zukunft zumindest einmal testen möchte. Beim ersten Webinar handelte es sich um eine Einführung in die Plattform, beim zweiten um 20 Einsatzmöglichkeiten aus allen schulischen Bereichen. Von Weitem ähnelt Edmodo Facebook stark und auch bei genauerem Hinschauen fühlt man sich oft an Facebook erinnert. So hat…

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Seit dem Colloque CyberLangues in Marly-le-Roi bin ich durch die gezielte Suche, aber auch auf Umwegen auf mehr und mehr Blogs gestoßen, die im Bezug auf Web 2.0 und Fremdsprachenunterrich sehr ergiebig sind. Sie enthalten weniger Theorie, haben dafür aber umso mehr Praxisbezug und konkrete Umsetzbarkeit (mit leichten Modifikationen) im Unterricht. Genau diesen Praxisbezug hatte ich bisher bei gewöhnlichen Präsenzfortbildungen vermisst, die mich meist einen ganzen Tag (und meine SchülerInnen mindestens eine Stunde Unterricht) kosteten, wobei der reelle „Wissenszuwachs“ bei mir im Rückblick Richtung Null tendierte. Oftmals hielten mich allein schon die Titel der Fortbildungen, etwa „Geschlossene Aufgabenstellungen in der Oberstufe“ davon ab, mich anzumelden, da…

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Anstatt der Lernplattform Moodle, die ich aus verschiedenen Gründen nicht verwende, betreibe ich seit einigen Jahren eine eigene, sich ständig weiterentwickelnde Webseite, um meinen SchülerInnen die Erledigung der Projekte zu erleichtern, ihnen Informationen zugänglich zu machen und Dokumente zum Download bereit zu stellen. Auf der Eingangsseite kann man zwischen der englischen und französischen Seite wählen (die japanische ist momentan noch nicht verfügbar, da ich zur Zeit keine Japanischkurse unterrichte). Auf der Seite, welche sich hinter den jeweiligen Links verbirgt, finden die SchülerInnen einen Kalender (ein eingebetteter Google-Kalender, in dem Klassenarbeits- und andere wichtige Termine festgehalten werden), eine Möglichkeit, mir an einer virtuellen Pinnwand…

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