Autor: Stephanie Wössner

In den letzten Wochen habe ich mir Gedanken gemacht, wie die Welt basierend auf aktuellen Entwicklungen und Trends im Jahr 2035 aussehen könnte und was das fürs das Lernen und die Welt bedeuten könnte. Das Ergebnis ist die Idee des „zukunftorientierten Lernens“. Im April begann ich damit, auf unterschiedlichen Plattformen wie edX und Coursera Kurse zu besuchen, die sich spannend anhörten. Um den Kurs „Leaders of Learning“ von HarvardX abzuschließen, sollte ich mich der Design Challenge stellen, meine eigene Theorie des Lernens zu formulieren. Nachdem ich den Kurs abgeschlossen hatte, begann ich mich mit „Futures Thinking“ zu beschäftigen, was mir…

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GBL

Das Thema des antiken Rom spielt für Europa eine bedeutende Rolle, da die Antike einen entscheidenden Einfluss auf die europäische Geschichte und Kultur hatte, den man noch heute sehen und spüren kann. Es taucht in den meisten Bildungsplänen spätestens in Klasse 6 auf. In der Regel gibt es dazu auch schon Vorkenntnisse aus der Grundschule oder dem Elternhaus (z.B. durch Reisen oder Zeichentrickfilme wie Asterix und Obelix). Diese Vorkenntnisse können dabei helfen, dass die Lernenden bereits über gewisse Vorstellungen verfügen, wie es in Rom aussah und so ihre Kreativität Starthilfe bekommt. Da es nicht nur wichtig ist, sich neues Wissen…

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Schon immer war die Arbeitszeit von im Bildungssektor beschäftigten Personen ein vieldiskutiertes und kontroverses Thema. Die Corona-Pandemie hat diese Diskussion gefühlt noch mehr angeheizt. Häufig hört man den Vorwurf, „die Lehrer“ hätten morgens Recht und nachmittags frei und es sei absolut unverständlich, wie man knapp 3 Monate Urlaub im Jahr haben könne. Doch wie in allen Berufen gibt es auch hier „solche und solche“: ja, ich kenne Kollegen, die ihre 25 Deputatsstunden „halten“, sie nicht großartig vorbereiten, auch mit Korrekturen nicht auf 41 Zeitstunden Arbeitsbelastung kommen und die in der unterrichtsfreien Zeit tatsächlich nichts für die Schule tun. Aber es…

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Bereits vor längerer Zeit führte Meta (früher: Oculus) bei der Meta (früher: Oculus) Quest Handtracking als experimentelles Feature ein. Dies bedeutet, dass man bei der Verwendung der VR-Brille keine Controller mehr in der Hand haben muss, sondern dass die eigenen Hände von den Kameras der Brille wahrgenommen werden, in der virtuellen Welt sichtbar und funktional sind. Zumindest in der Theorie … Als meine Quest das entsprechende Update erhielt, aktivierte ich die Funktion des Handtrackings sofort und experimentierte damit. Es gibt aktuell wenige Apps, die Handtracking unterstützen, sodass ich es vor allem in Horizon Home, dem Hauptmenü ausprobierte. Meine Begeisterung hielt…

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Die Frage danach, wie Lernen gelingen kann, ist komplex. Sie ist nicht nur eine Frage der Pädagogik, sondern auch eine Frage, die das Individuum im gesellschaftlich-historischen Kontext berücksichtigen muss. Man spricht heute oft von zeitgemäßer Bildung. Auch wenn der Begriff inzwischen umstritten ist, da kein Konsens darüber herrscht, was „zeitgemäß“ bedeutet, so halte ich ihn dennoch für einen wichtigen Begriff sofern man ihn von der (welt)politischen Lage trennt und an das Wohl der Gesellschaft und demokratische Werte koppelt. Vergleicht man die Schule im 19. Jahrhundert und im 21. Jahrhundert, so bemerkt man eine gewisse Ähnlichkeit in der Bedeutung und der…

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Egal wo, man liest und hört seit knapp einem Jahr die Klagen von Lehrkräften und Eltern, dass die Schüler zu viel „Stoff“ verpassen, dass sie nicht motiviert seien und dass sie zu einer „Lost Generation“ werden, wenn nicht schleunigst der Präsenzunterricht wieder beginnt. Dabei wird das Lernen in Präsenz in der Schule oft idealisiert dargestellt. Doch war es wirklich so erfolgreich? Oder hatte nur die Lehrkraft das subjektive Gefühl, ihren Job getan zu haben, wenn x Stunden vorbereitet und „gehalten“ und dann Klassenarbeiten darüber geschrieben wurden? Die Verherrlichung des Präsenzunterrichts würde ich basierend auf meiner eigenen Erfahrung als eine Reaktion…

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Die Mär, dass die „Generation Z“, im amerikanischen Sprachraum auch gerne als „iGeneration“ bezeichnet, Digital Natives seien, hält sich hartnäckig. Von der darauffolgenden Generation, den „Alphas“, erwartet man, dass ihr Leben so sehr mit Technologie verknüpft ist, dass sie anders lernen und über eine breite Medienkompetenz verfügen. Doch gibt es einen Unterschied zwischen dem Aufwachsen mit Technologien, der damit verbundenen Wischkompetenz und dem Fehlen von Berührungsängsten und dem Bewusstsein darüber, wie man diese Technologie gezielt einsetzen kann, wie man sie zur Teilhabe an der Gesellschaft nutzen kann und wie sie die Gesellschaft beeinflusst. Um eine persönliche Analogie zu ziehen: Das…

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Erst vor wenigen Wochen hörte ich bei der Präsentation der Initiative Digitale Bildung wieder Äußerungen, die mich erschaudern ließen: mehrfach wurde von den anwesenden Personen, einschließlich der Bundeskanzlerin und der Bundesbildungsministerin, festgestellt, dass es in der Schule um Wissenserwerb der Lernenden bzw. Wissensvermittlung durch Lehrkräfte gehe. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde davon gesprochen, dass es einen „Digitalen Bildungsraum“ geben werde, in dem vielfältige Bildungsangebote (also Content) genutzt werden können und der u.a. als digitale Ablage dienen solle. Schließlich liest man auf der Seite der Initiative Digitale Bildung, dass zu ihr auch zeitgemäße Inhalte, Methoden und Werkzeuge gehören und dass…

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Der Vorwurf der Mediensucht ist heutzutage schnell gemacht. Denn schließlich sind in Form von mobilen Endgeräten und Computern inzwischen omnipräsent und Teil des normalen Alltags. Die Tatsache, dass Jugendliche „ständig aufs Smartphone starren“, „nicht mehr miteinander reden“ und „ohne Smartphone schon gar nicht mehr leben können,“ wird gern als Beleg einer Mediensucht herangezogen. Dass Jugendliche Medien per Smartphone nicht nur konsumieren, sondern auch produzieren und zusätzlich so auch kommunizieren, wird gern ignoriert. Auch hört man immer wieder, dass die Gesellschaft durch die Allgegenwart der Medien im Alltag junger Menschen damit rechnen müsse, in eine düstere Zukunft zu blicken, denn ihr…

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