Orwell: Keeping an Eye on You (Season 1) ist ein Spiel über Kontrolle und Datenschutz. Gesuchte Personen gilt es zu überwachen und zu kontrollieren. Gilt eine Person als potentiell verdächtig, legt man ein Profil dieses Charakters an. Auf fiktiven Webseiten – beispielsweise Blogs, einer Social-Media-Plattform oder einer Dating-Webseite – werden Hinweise gesucht, die eine Person mit Terroranschlägen in Verbindung bringen könnten. Die Lernenden erleben in diesem Projekt individuell die Auswirkungen eines Überwachungsstaats an vorderster Front. Sie reflektieren das Erlebte im Kontext des Themas Demokratie und Terrorismus. Dabei werden das Abwägen von Handlungen und eine grundsätzliche Reflexion von den Spieler*innen verlangt.…
Autor: Stephanie Wössner
Fake it to make it ist ein browserbasiertes Spiel, bei dem es darum geht, mit Fake News Geld zu verdienen und so handlungsorientiert die Mechaniken von Fake News kennenlernen. Die Lernenden dürfen in dieser Fake-News-Simulation selbst ausprobieren, wie leicht man Fake News verbreiten kann und wie man dabei am Besten vorgeht. Dabei lernen die Spieler*innen sehr schnell, welche Mechanismen hinter Fake News stecken. Zu Spielbeginn stehen den Spieler*innen bereits fertige News zur Verfügung, die nur noch in den richtigen Gruppen und Netzwerken geteilt werden. Im nächsten Schritt kann man dann auch selbst eine Fake News (nach Anleitung) verfassen. Dies kann auch in einer Fremdsprache und in Zusammenhang…
Bei Braid handelt es sich um einen Videospielklassiker, der im Rahmen einer Lerneinheit u.a. gut zur Textanalyse eingesetzt werden kann. Inhaltlich geht es um die Themen Vergebung, Liebe und Beziehung, auf der methodischen Seite um die Problemlösefähigkeit und um kollaboratives Arbeiten. Die vollständige Lerneinheit, die von Fabian Karg verfasst wurde, befindet sich auf der Seite des Projektes Games im Unterricht.
Vor Kurzem gab Google bekannt, dass der in der Bildungswelt recht beliebte Tour Creator Ende Juni eingestellt wird. Vor wenigen Tagen füllte die Münchner Firma Delightex (die Macher von CoSpaces Edu) diese Lücke mit einem neuen Tool namens „my360°“. Aktuell zwar noch Beta, aber sehr vielversprechend, weil es nicht nur den Google Tour Creator vollwertig ersetzen könnte, sondern auch ThingLink. Zum einen bietet my360° auf den ersten Blick im Bereich von 360°-Szenen alle Funktionen, die auch der Google Tour Creator hatte, einschließlich einem gesprochenen Hintergrundtext und einem Hintergrundsound. Möchte man mehrere Audiodateien in ein Bild integrieren, kann man dies aktuell…
Vor fast einem Jahr flog ich auf Einladung des Goethe-Instituts Tôkyô nach Japan für zwei Workshops und einen Vortrag zum Thema Extended Reality. Beruflich gesehen, gehören diese drei Tage zu den schönsten Erinnerungen, die ich aus 2020 mitgenommen habe. Im Juni erschien in der PASCH-Global Schülerzeitung auch ein Bericht über die Workshops und den Vortrag. Eine Projektbeschreibung zum Projekt „Interaktive Japankarte“ finden Sie hier.
Ein Überblick zu Schlüsselmomenten der Geschichte der virtuellen Realität. Es handelt sich nicht um eine vollständige Darstellung, da die Geschichte der virtuellen Realität ein sehr komplexes und vielfältiges Thema ist.
Nachfolgend einige Überlegungen zu digitalen Medien und Datenschutz in der Schule. Diese Überlegungen beziehen sich teilweise auf konkrete Vorgaben in Baden-Württemberg. Es wird keinerlei rechtliche Haltbarkeit impliziert und es werden lediglich auf persönliche Erfahrungen basierende Empfehlungen ausgesprochen. Die Informationen beruhen auf grundlegenden Kenntnissen der EU-DSGVO und einer pragmatischen Herangehensweise an die Integration von digitalen Medien mit dem Ziel einer Transformation des Lernens seit 2012. Ganz wichtig ist beim Thema Datenschutz die ziel- und lösungsorientierte Kommunikation mit Vorgesetzten, Eltern und Schülern. Hinweis: Es gibt einige Dienste, die den Datenschutz groß schreiben und ihn in ihre Anmeldeformalitäten integriert habe. Beispielsweise gilt dies…
Es gibt unterschiedliche Arten, in der virtuellen Realität kreativ zu sein.
Für die Gestaltung von 360°-Touren kann man ganz unterschiedliche Apps verwenden, die alle Vor- und Nachteile haben. Holobuilder – nicht sinnvoll mit VR-Brillen nutzbar, kostenlos, intuitiv, kollaborativer Modus, Erstellen im Browser EXP360 – geeignet für VR-Brillen, viele Funktionen, die über 360° hinausgehen, wie Meetingräume, Chat, Quizfunktion, kostenpflichtig, kollaborativer Modus, Offline-Modus, Erstellen im Browser My360° – geeignet für VR-Brillen (im Browser) aktuell in der Betaversion kostenlos; ähnlich wie ThingLink, enthält jedoch auch Elemente von CoSpaces Edu, da die App von derselben Firma betrieben wird. ThingLink – bedingt geeignet für VR-Brillen (im Browser), Lehrerversion kostenlos, wenn Lernende selbst gestalten sollen, fällt eine…

